Projekt Beschreibung

Das Projekt „KoMoD – Kooperative Mobilität im digitalen Testfeld Düsseldorf“ ist Teil des Förderprogramms “Automatisierung und Vernetzung im Straßenverkehr” des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Das Gesamtprojektvolumen beläuft sich auf 14,8 Millionen Euro, bei einem Fördervolumen von 9 Millionen Euro.

In KoMoD werden auf der 20 Kilometer langen Teststrecke neue Technologien der FahrzeugInfrastruktur-Vernetzung sowie des vernetzten und hochautomatisierten Fahrens unter realen Bedingungen erprobt.

GEVAS software verfolgt im Projekt KoMoD zwei Ziele:

Zum einen soll die GEVAS Verkehrsmanagementsoftware VTmanager, die seit Jahren in der Verkehrssystemmanagement-Zentrale in Düsseldorf den Verkehr lenkt, so erweitert werden, dass sie als zentrale Plattform für hochautomatisiertes Fahren in Kommunen verwendet werden kann.

Zum andern will GEVAS software seinen Grüne-Welle-Assistenten trafficpilot im realen urbanen Umfeld der Landeshauptstadt über einen längeren Zeitraum praxisnah erproben. trafficpilot ist eine Smartphone-App, die Rad- und Autofahrern visuell und akustisch signalisiert, mit welcher Geschwindigkeit sie die nächste Ampel ohne Halt passieren können.

trafficpilot

  • Berechnung einer Rot-Grün-Prognose für die Ampeln im gesamten Stadtgebiet der Landeshauptstadt Düsseldorf auf den Servern in der Verkehrsleitzentrale
  • Anzeige der Rot-Grün-Prognose in einer Smartphone-App (ANDROID und IOS)
  • Funktionen zur automatischen Kartenanalyse und zur Bestimmung der in Fahrtrichtung voraus liegenden Ampel (serverseitig)
  • Kommunikation über Mobilfunk
  • Modi für Rad und Auto
  • Sprachausgabe mit Empfehlung der Geschwindigkeit für Erreichen von Grün an der nächsten Ampel

Homepage: https://www.komod-testfeld.org/

Laufzeit: 2017 – 2019

Projektpartner:
Amt für Verkehrsmanagement Landeshauptstadt Düsseldorf; ave Verkehrs- und Informationstechnik GmbH; DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V.; FH;P Fachhochschule Potsdam; GEVAS software GmbH; Mobileye Germany GmbH; RWTH Aachen Institut für Kraftfahrzeuge; Siemens AG; Landesbetrieb Straßenbau NRW; SWARCO Traffic Systems GmbH; Vodafone GmbH und Vodafone Institut; ZF Deutschland AG

Gefördert vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur